Aktuelles / Presse

von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

bdo-Ausschüsse für Öffentlichkeitsarbeit sowie für Technik, Sicherheit & Umwelt diskutieren gemeinsam über Bus-Emissionen und das Branchen-Image

Vor dem Hintergrund anhaltender öffentlicher Debatten über die Luftwerte in Städten sowie die Rolle des Busverkehrs bei der Reduzierung der Verkehrsemissionen haben die bdo-Ausschüsse für Öffentlichkeitsarbeit sowie für Technik, Sicherheit & Umwelt den aktuellen Sachstand gemeinsam diskutiert.

 

Berlin, 22. Februar 2018 – Über die gegenwärtigen Emissionswerte von Bussen, weitere Einsparmöglichkeiten und die Bedeutung entsprechender Zahlen für das Image der Branche haben am 21. Februar in Berlin die beiden zuständigen Fachgruppen des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) diskutiert. Am Vortag der Entscheidung des Busverwaltungsgerichts in Leipzig über etwaige Fahrverbote trafen die Ausschüsse für Öffentlichkeitsarbeit sowie für Technik, Sicherheit und Umwelt zusammen, um insbesondere die Themen „Nachrüstung“ und „Elektromobilität“ sowie deren Relevanz für die Öffentlichkeitsarbeit der Busbranche zu erörtern. Geladene Fachreferenten lieferten dabei Informationen zum aktuellen Sachstand der technischen Entwicklung und zu den Möglichkeiten, dies in der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

 

Nachrüstung mit SCR-Filter? Oder Umstellung auf Elektromobilität? Was ist derzeit möglich und ratsam? Vor diesen oder ähnlichen Fragen stehen aktuell viele private Busunternehmer in ganz Deutschland. Die gemeinsame Sitzung der zuständigen bdo-Ausschüsse brachte verschiedene Diskussionsstände und Perspektiven zum Thema zusammen. Einen Bericht über die Abgas-Untersuchungen des ADAC zur Nachrüstung von Dieselbussen lieferten zunächst Thomas Kassner, Vorstand Technik & Umwelt beim ADAC Württemberg e.V., und Dino Silvestro vom ADAC Technikzentrum Landsberg. Danach vermittelte Oliver Hoch, Programm Manager Elektromobilität bei der NOW GmbH, in seinem Fachvortrag Informationen zum aktuellen Stand der Elektromobilität in Deutschland und den Fördermöglichkeiten für Unternehmen. In der anschließenden Diskussion stellten die Teilnehmer heraus, dass Fördermittel nicht zum Hebel für eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der privaten Busunternehmen darstellen darf.

 

In der Folge ging es darum, zu analysieren, wie sich schlechte Luftwerte, Diesel-Diskussionen und Elektromobilität auf das Image des Busverkehrs in Deutschland auswirken. Dr. Christof Biggeleben, Chief Creative Officer der Kommunikationsagentur Ressourcenmangel, sowie sein Kollege Jonas Gulde, Projektleiter für politische Kommunikation, referierten über Grundlagen und Maßnahmen im Feld der Kommunikation komplexer Themen in der Öffentlichkeit.

 

Die Teilnehmer diskutierten, wie die hervorragenden Emissionswerte des Busverkehrs mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit für die Branche am besten genutzt werden können? Betont wurde dabei, dass jedwede Fokussierung der Debatte um Stickstoffdioxide auf den Busverkehr in die falsche Richtung weise. Da lediglich 4 Prozent dieser Emissionen bundesweit auf Busse zurückzuführen sind, müssten stattdessen die Leistungen des Busverkehrs als Alternative zum Pkw-Verkehr hervorgehoben werden.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

bdo fordert ehrliche Debatte über die zukünftige Organisation des ÖPNV – Private Unternehmen können Verkehr effizienter organisieren und Ausgleichsleistungen gering halten

bdo-Präsident Karl Hülsmann ist verwundert über den aktuellen – und für die im ÖPNV tätigen Akteure völlig überraschenden – Vorstoß der Bundesregierung zu einem kostenlosen ÖPNV-Angebot. Er regt diesbezüglich eine offene Debatte über die Planung und Ausgestaltung sowie die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Deutschland an. Die Ballungsräume stehen hierbei nicht für sich, sondern sind im Zusammenhang mit ihrem Umland und den entsprechenden Verkehrsströmen zu betrachten. Der Verbandspräsident fordert grundsätzlich eine Rückbesinnung auf die Prinzipien der Marktwirtschaft im ÖPNV – zugunsten der Umwelt und der Gesundheit der Fahrgäste.

 

Berlin, 14. Februar 2018 – Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Karl Hülsmann, hat sich am Mittwoch verwundert gezeigt über den aktuellen Vorschlag der Bundesregierung zur Erprobung eines kostenlosen ÖPNV-Angebots. Jede Initiative, die auf eine Stärkung und einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs abziele, sei zwar zunächst positiv zu bewerten, so Hülsmann. „Die von der Bundesregierung angedachten Maßnahmen werden ihr Ziel jedoch verfehlen“, sagt der bdo-Präsident voraus, „da sie sich ausschließlich an Stadtgrenzen orientieren und dabei die täglich in die Zentren einfahrenden Pkw-Ströme aus dem Umland nicht berücksichtigen. Diese tragen allerdings zu einem großen Teil zur Luftverschmutzung in den Städten bei. Einfahrverbote würden die vielen pendelnden Menschen zusätzlich belasten und sind auch nicht realistisch, da es nicht genügend versiegelte Parkflächen an den Stadträndern gibt.“ Hier sei der Umstieg auf den Bus von Haustür zu Haustür notwendig und sinnvoll, so Hülsmann. „Denn so, wie die Luft nicht an den Stadtgrenzen halt macht, machen es die Pendler auch nicht, die ihre Wohn- und Arbeitsorte erreichen wollen.“

 

Hülsmann ruft in diesem Zusammenhang nachdrücklich auf, jetzt keinen Schnellschuss zu wagen, sondern mit allen wichtigen Beteiligten, dem Bund, den Ländern, den Städten und  Landkreisen, sowie den öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen einen sinnvollen Dialog über die zukünftige Planung und Organisation sowie die Finanzierung der öffentlichen Personenbeförderung zu führen.

 

„Es gibt in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass wir mehr öffentlichen Verkehr wollen“, sagte der bdo-Präsident zum Ausgangspunkt der aktuellen Debatte. „Jetzt müssen wir im zweiten Schritt ernsthaft diskutieren, wie wir auch die Fahrgäste in den ÖPNV bekommen, die bisher den Pkw genutzt haben. Das sind die vielen Pendler. Es bringt ja nichts, wenn mehr ÖPNV-Fahrleistung produziert wird, jedoch nicht die Menschenerreicht werden, die mit einem Umstieg auf den öffentlichen Verkehr tatsächlich zur Lösung des Umweltproblems beitragen können.“ 

 

„Private Verkehrsunternehmen können den ÖPNV effizienter planen und organisieren als kommunale Anbieter – und dadurch die notwendigen Ausgleichsleistungen etwa für kostenlose Angebote gering halten“, formuliert Hülsmann weiter. „Gerne bringen wir uns mit dieser Expertise noch stärker ein.

  

Wir brauchen dabei aber eine klare Regelung für transparente und faire Finanzierungsstrukturen mit allgemeinen Vorschriften. Wenn wir es damit möglich machen, dass sich das Potenzial und die Leistungsfähigkeit der privaten Unternehmen voll entfalten, können wir den gewünschten ÖPNV-Ausbau mit vergleichsweise geringeren Kosten stemmen. So wird es doch überhaupt erst möglich, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen zu schützen.“

 

„Ein klares Bekenntnis zu Wettbewerb und Marktwirtschaft im ÖPNV, so Hülsmann weiter,  „würde die Verkehrswende über einen Ausbau des ÖPNV leichter finanzierbar machen und dadurch überhaupt erst realistisch werden lassen. Derzeit geht die Entwicklung leider in die entgegengesetzte Richtung und effiziente privatwirtschaftliche Strukturen werden im Zuge einer Kommunalisierungswelle zerstört.“

 

Der bdo beobachtet aktuell im ÖPNV in Deutschland eine Entwicklung, bei der mehr und mehr Städte und Gemeinden den echten Wettbewerb im ÖPNV-Sektor abwürgen und sich stattdessen auf eine Bevorteilung von kommunalen Betrieben festlegen. Ineffiziente Strukturen können dadurch erhalten bleiben oder sogar neu entstehen. Ein privatwirtschaftlich organisierter Nahverkehr setzt hingegen stärker auf effiziente Angebote und die Gewinnung von Fahrgästen. „Jeder durch Effizienz gesparte Euro ist ein Euro, der direkt in den ÖPNV und damit in den Schutz von Gesundheit und Umwelt fließen kann“, sagt Hülsmann zur möglichen Rolle der privaten Verkehrsunternehmen.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Sartor

Infoveranstaltung " Vergabeverfahren im ÖPNV"

Trier, 18. Januar 2018 - Mit der Umsetzung des Projektes ÖPNV-Konzept Rheinland-Pfalz Nord und der damit einhergegangenen Bildung von Linienbündeln erfährt der straßengebundene ÖPNV im nördlichen Rheinland-Pfalz einen gravierenden Wandel, der insbesondere die klein- und mittelständischen Busunternehmer vor erhebliche Herausforderungen stellt. Während im Verkehrsverbund Rhein Mosel bereits erste Wettbewerbsverfahren abgeschlossen werden konnten, stehen die ersten Ausschreibungen des Zweckverbandes Verkehrsverbund Region Trier im Jahr 2018 an.

Gemeinsam mit der IHK Trier und dem Zweckverband Verkehrsverbund Region Trier hat der VDV Rheinland e.V. seine Mitglieder zu der Informationsveranstaltung mit dem Schwerpunkt Vergaberecht im ÖPNV eingeladen. Über 80 interessierte Teilnehmer - überwiegend aus dem privaten Mittelstand - informierten sich über den Sachstand zum ÖPNV-Konzept und der anstehenden Linienbündelung im nördlichen Rheinland-Pfalz durch den Referatsleiter ÖPNV im rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums, Herrn Dipl. Ing. Michael Puschel. Im Anschluss konnte den interessierten Teilnehmern durch Rechtsanwältin Katharina Strauß von der Rechtsanwaltskanzlei KUNZ Rechtsanwälte ein prägnanter Überblick über den Ablauf der Vergabeverfahren im ÖPNV, von der Bekanntmachung bis zur Beauftragung, gegeben werden. Ulrich Schabio, Referent Tarifregister und Servicestelle Landestariftreuegesetz, rundete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Landestariftreuegesetz und dessen Anforderungen ab. Herr Schabio verwies dabei insbesondere auf die durch die letzte LTTG Novelle statuierten Kontrollbefugnisse der Servicestelle und die Regeln zur Personalüberleitung bei Betreiberwechsel.

Der Geschäftsführer des VDV Rheinland, Herr Guido Borning, zeigte sich bei seinem Schlusswort erfreut über die Tatsache, dass sich so viele private, mittelständische Omnibusunternehmer über dieses Thema informieren möchten. Er appellierte an die Vertreter des Landes nunmehr auch die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Unternehmen überhaupt die Möglichkeit bekommen, sich aktiv im ÖPNV-Markt einzubringen.

Foto (Quelle: IHK Trier):  v.l.: U. Schabio (LSJV RLP), W. Ebel (IHK Trier), B. Schwarz (VRT), K. Strauß (KUNZ RAe), M. Puschel (MWVLW RLP), G. Borning (VDV Rheinland) 

 

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von VDV Rheinland e.V. - A. Sartor

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband BZP zu EuGH-Urteil:

BZP-Präsident Michael Müller: "Rosinenpicker sollen eben keine Chance haben, wenn sie bestehende Gesetze mit Füßen treten"

Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gegen Uber erklärt der Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, Michael Müller:
„Wir begrüßen das Urteil! Der Europäische Gerichtshof hat die Bedeutung von Verkehrsdienstleistungen mit allen Konsequenzen für die Branche klargestellt. Rosinenpicker sollen eben keine Chance haben, wenn sie bestehende Gesetze mit Füßen treten.

Das deutsche Personenbeförderungsgesetz schreibt für alle Marktteilnehmer klar vor: Mietwagenunternehmer dürfen nur solche Beförderungsaufträge ausführen, die am Betriebssitz des Unternehmens oder Wohnort des Unternehmers eingegangen sind. Erhalten sie auf dem Rückweg von der Ausführung eines Auftrages vom Betriebssitz einen weiteren Auftrag, dürfen sie diesen ebenfalls ausführen. Anders aber, wenn die Fahrer direkt vom Kunden – via App - ohne Zwischenschaltung des Unternehmers Aufträge entgegennehmen, dann verstoßen sie gegen das Bereithaltungsverbot.

Dabei stehen nicht nur feste Beförderungstarife und Beförderungspflicht der Taxis zum Schutz der Verbraucher im Fokus. Sondern ebenso gilt es Umweltschutz und den Verkehrsfluss in den Innenstadtbereichen zu berücksichtigen. Hätte sich Uber durchgesetzt, würden die Mietwagen auf Kundensuche in den Innenstädten kreisen oder auch die generelle Parkraumnot verschärfen, weil sie in Erwartung von Aufträgen Parkräume zustellen und dem anderen Verkehrsteilnehmern entziehen würden.

Auch die Entscheidung gegen den in Deutschland bereits eingestellten Dienst Uber-Pop ist richtig. Taxifahrer ist in Deutschland ein Beruf, der mit einer Zulassung nach erfolgreicher Prüfung einhergeht. Auch für die Autos gibt es ein engmaschiges Netz der Kontrolle, das viel dichter ist als bei privaten Pkw. Laien auf dem Gebiet der Personenbeförderung sind daher keine Bereicherung für die Beförderung, auch wenn uns das manchmal so verkauft werden soll.“

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

Taxi- und Mietwagengewerbe fordert staatliches „Konjunkturprogramm Elektromobilität“

Jena – Angesichts der anhaltenden Diesel-Debatte und der Diskussion um Fahrverbote fordert der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP auf seiner Herbsttagung in Jena ein staatliches „Konjunkturprogramm Elektromobilität“. Der in Jena in seinem Amt bestätigte Verbandspräsident Michael Müller sagte: „Wir wollen unseren Dienstleistungen mit einer möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugflotte erbringen. Unser Ziel ist das emissionsfreie Taxi.“ Der Verband verabschiedete auf der Jenaer Tagung Forderungen für umweltfreundliche Mobilität für alle. Unter anderem heißt es in dem Katalog: „Für den Durchbruch der E-Mobilität fordern wir die Kommunen auf, in Kooperation mit lokalen oder überörtlichen Energieanbietern eine flächendeckende und ausreichende Lade-Infrastruktur bereitzustellen. Hierbei ist ein gesondert dem gewerblichen Verkehr vorbehaltenes Netz sicherzustellen. Betriebshöfe von Unternehmen der gewerblichen Personenbeförderung sind in die öffentliche Förderung der E-Mobilität - einschließlich der Ladeinfrastruktur – einzubinden.“

 

Das vorwiegend mittelständisch geprägte Taxi- und Mietwagengewerbe kann den Umstieg allerdings nicht allein bewältigen und spricht sich daher für staatliche Förderprogramme aus. „Die Mehrkosten bei der Anschaffung von E-Taxis zu vergleichbaren konventionellen Modellen sowie wegen der Einschränkungen im Betrieb (z.B.: Ladezeit / Zweischichtbetrieb usw.) müssen zumindest teilweise durch staatliche Förderung ausgeglichen werden.“

 

Zugleich verlangt die Branche auch die Unterstützung der Hersteller. Untern anderem wird die Autoindustrie aufgefordert, die zum Einsatz als Taxi und Mietwagen verkauften Dieselfahrzeuge unverzüglich nach Euro 6d bzw. Euro 6d (temp) zu klassifizieren bzw. nach zu klassifizieren. Für die Fahrzeuge, die eine Nachklassifizierung nicht bestehen, sollen von den Herstellern angemessene finanzielle Anreize für den Fahrzeugtausch auf emissionsarme Fahrzeuge geschaffen werden: „Wir erwarten hierfür von der Autoindustrie praxistaugliche Taxi- und Mietwagenmodelle mit der neuesten Abgas- bzw. umweltfreundlichsten Antriebstechnologie zu bezahlbaren Preisen.“

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

Karl Hülsmann ist neuer Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo)

Berlin, 7. November 2017 – Die Delegierten der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer haben Karl Hülsmann am 7. November 2017 in Berlin einstimmig zum neuen bdo-Präsidenten gewählt. Hülsmann tritt damit die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Wolfgang Steinbrück an und rückt von seinem bisherigen Amt als Vizepräsident an die Spitze des bdo. Hülsmanns Position übernimmt Dr. Sandra Schnarrenberger, zuletzt bereits Mitglied im Vorstand. Ralf Weltersbach setzt seine Arbeit als Vizepräsident fort und komplettiert damit das dreiköpfige Präsidium des Unternehmerverbands. Neu in den bdo-Vorstand gewählt wurde Klaus Schmidt. Die weiteren vier Vorstandspositionen standen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung nicht zur Wahl. Hans Gassert, Lothar Kastner, Ulrich Rau und Karl Reinhard Wißmüller setzen ihre Arbeit bis zu den nächsten regulären Vorstandswahlen unverändert fort.

 

„Ich möchte den Busunternehmern in Deutschland für das Vertrauen danken, das sie mit dieser Wahl in mich gesetzt haben. Ich hoffe diesem Auftrag und dem damit verbundenen Anspruch gerecht werden zu können“, sagt Karl Hülsmann anlässlich seines Amtsantritts. Mit Blick auf die neue Aufgabe setzte er fort: „Das private Busgewerbe steht in Berlin und Brüssel sowie auf Ebene der Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. In den zurückliegenden zwölf Jahren hat Wolfgang Steinbrück mit aller Kraft als bdo-Präsident für die Branche gekämpft. Ich möchte diese Arbeit fortsetzen und für den Bus als zentrales Verkehrsmittel der Zukunft werben – mit Begeisterung und den vielen guten Argumenten, die uns zur Verfügung stehen.“

 

bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard zeigte sich erfreut über die Wahl von Karl Hülsmann: „Ich habe mit Karl Hülsmann in den zurückliegenden Monaten bereits sehr gut und erfolgreich zusammengearbeitet. Ich freue mich gemeinsam mit ihm für die Unternehmer in Deutschland einzutreten. Wir können als private Busbranche froh sein, auch in Zukunft einen so fachkundigen und engagierten Präsidenten an der Spitze der Interessenvertretung zu haben.“

 

Über Karl Hülsmann: Karl Hülsmann ist geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Hülsmann-Reisen mit Sitz im niedersächsischen Voltlage. Das Verkehrsunternehmen Hülsmann verfügt über 80 Jahre Tradition und umfasst hauptsächlich die Geschäftsfelder ÖPNV und Bustouristik. Neben seiner Tätigkeit für das Familienunternehmen vertritt Hülsmann das Omnibusgewerbe ehrenamtlich als Vizepräsident des Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. und als Vorsitzender der GVN-Fachvereinigung Omnibus und Touristik. Auf Bundesebene ist er seit 2004 Vorstandsmitglied des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Europäische Busverbände fordern deutliches Umdenken von EU-Spitze und nationalen Regierungen

Im Interesse der Fahrgäste: Europäische Busverbände fordern deutliches Umdenken von EU-Spitze und nationalen Regierungen

Zahlreiche Internationale Busverbände rufen Entscheidungsträger in der EU sowie auf Ebene der Mitgliedsstaaten auf, Hindernisse für Reisende und Verkehrsunternehmen endlich deutlich abzubauen. Unter anderem überbordende Bürokratie sowie die wachsende Zahl an Einfahrverboten belasten Fahrgäste und Fahrer zunehmend – und bedrohen damit auch den Fortbestand eines wichtigen Wirtschaftszweigs.

Berlin - Die europäischen Busunternehmensverbände haben am 19. Oktober in einer gemeinsamen Erklärung nach fairen Wettbewerbsbedingungen und einer größeren Beachtung der Branche auf Seiten politischer Entscheidungsträger gerufen. Am Vortag der Eröffnung der Messe „Busworld“ im belgischen Kortrijk positionierten sich die Interessenvertreter mit einem gemeinsamen Appell an die Regierungsspitzen in der EU sowie in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Die Verbände forderten unter anderem einen Abbau von Bürokratie, Einfahrverboten und Wettbewerbsverzerrungen. Kernpunkt des Appels war dabei der Ruf nach einer individuellen Betrachtung des Personenverkehrs auf der Straße, der sich dem Wesen nach grundlegend vom Güterverkehr unterscheidet, aber derzeit nicht als solcher individuell geregelt werde. Dies müsse beispielsweise auch in den Sozialvorschriften für die Branche erkennbar sein.

„Aktuelle politische Vorschläge von Seiten der EU machen leider allzu deutlich, dass hier nicht die Bedürfnisse und Wünsche von Fahrgästen und Fahrern erkannt – geschweige denn berücksichtigt – werden. Vielmehr setzt man die Menschen gesetzlich im Grunde mit dem Frachtgut in Lkw gleich“, betonte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) die Dringlichkeit eines Umdenkens. „Das macht vor allem den Millionen Menschen das Leben schwer, die Jahr für Jahr den Bus nutzen. Aber auch Fahrer und Unternehmer leiden darunter. Wer den öffentlichen – und somit umweltschonenden – Verkehr mit Bussen in solcher Weise belastet, muss damit rechnen, dass mehr Pkw als nötig auf den Straßen unterwegs sind – und die Klimaziele in noch weitere Ferne rücken.“

Die Verbände betonen, dass die 300.000 – zumeist kleineren und mittleren – Busunternehmen in Europa Beschäftigung für 2 Millionen Menschen bringen. Als umweltfreundliche Alternative zum Pkw bildet der Bus im Nah- und Fernverkehr eine wichtige Säule moderner Mobilität. Der Straßenpersonenverkehr verbindet Menschen mit Menschen. Diese Bedeutung findet sich in den aktuellen politischen Vorschlägen der EU zum Verkehr – dem sogenannten Mobility Package – nicht wieder.

 

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Aktuelle Nutzungszahlen zeigen: Fernbus erweist sich kurz nach Orkan Xavier als wichtige Verkehrsalternative

Schwerwiegende Sturmschäden haben seit dem 05. Oktober zahlreiche Verkehrswege mitunter anhaltend unterbrochen und tausende Bürger daran gehindert, ihr Reiseziel zu erreichen. Aktuelle Zahlen zeigen jetzt, dass Fernbusse nach dem Orkan Xavier durch zusätzliche Fahrten einen wesentlichen Beitrag leisten konnten, diese Ausnahmesituation aufzufangen. Aus Sicht des bdo belegen die Ergebnisse die Bedeutung des Fernbusses für eine funktionierende Verkehrslandschaft.

Berlin - Fernbusse haben in Folge des Sturmtiefs Xavier im Norden und Osten Deutschlands dank flexibler Planung wesentlich dazu beigetragen, dass Fahrgäste trotz massiver Schäden an der Verkehrsinfrastruktur ihr Ziel erreichen konnten. Dies zeigen aktuelle Zahlen, die der größte Fernbusanbieter FlixBus erhoben hat. Während zahlreiche Verkehrswege mitunter tagelang gesperrt oder unpassierbar waren, konnten Fernbusse bereits kurz nach dem Ausklingen des Sturms beginnen, zusätzliche Passagiere mit Sonderfahrten zu befördern und damit den Verkehr in Deutschland zu stabilisieren.

Zahlen vom 06. Oktober 2017 – Einen Tag nach dem Auftreten des Orkans in Deutschland – zeigen im Vergleich zum Vorwochenwert eine Steigerung der Sitzplatzkilometer um 5,3 Prozent. FlixBus hat zudem fast 11 Prozent mehr Busse eingesetzt als es laut ursprünglichem Fahrplan der Fall gewesen wäre. Möglich wurde diese Anpassung an den großen Bedarf nach Ausfällen bei anderen Verkehrsträgern durch den Einsatz technologiebasierter Analysetools, die eine schnelle und effiziente Organisation zulassen.

 „Die Ereignisse zeigen deutlich, dass der Fernbus in Deutschland ein wichtiger Eckpfeiler für den Verkehr auf langen Strecken ist“, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo, zu den Entwicklungen seit dem Sturmtief Xavier. „Je breiter die Verkehrslandschaft in Deutschland aufgestellt ist, desto besser können wir auf solche Extremsituationen reagieren. Das ist gut für tausende Menschen, die nach einem außergewöhnlichen Wetterereignis oder anderweitigen Verkehrsbehinderungen so schnell wie möglich zu ihren Freunden und Verwandten nach Hause oder zur Arbeit wollen.“

Im Einzelnen zeigen die Zahlen von FlixBus insbesondere für die Strecke Berlin-Hamburg einen deutlichen Zuwachs. Am zurückliegenden Samstag und Sonntag beförderte der Anbieter beispielsweise 41 Prozent mehr Menschen im Vergleich zu einem regulären Herbstwochenende. Am Freitag – also am ersten Tag direkt nach dem Sturm – war jeder zehnte sich im Einsatz befindende Fernbus im Norden Deutschlands kurzfristig organisiert worden, um den öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten und die Menschen an ihr Ziel zu bringen. Auch auf der Strecke Berlin-Cottbus konnte und musste eine besonders große Nachfrage bedient werden. Die Fernbusse am Wochenende waren voll besetzt, da die Verbindungen anderer Verkehrsträger auf dieser Strecke gekappt blieben.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Wolfgang Steinbrück legt Amt als bdo-Präsident nieder

Berlin - Mit sofortiger Wirkung hat Wolfgang Steinbrück sein Amt als Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer niedergelegt. Er reagiert damit auf die drohende Insolvenz seiner Firma. Vorstand und Hauptgeschäftsführung des bdo bedauern den Entschluss und beklagen die Umstände, die zu dieser Entscheidung führten. Die verbandspolitischen Aufgaben werden durch die Vizepräsidenten des bdo fortgeführt.

Ebenso bedauern die Geschäftsführung und Vorstände des bdo-Landesverbandes VDV Rheinland, dass mit Wolfgang Steinbrück eine zu tiefst engagierte und profilierte Unternehmerpersönlichkeit als bdo-Präsident nicht mehr zur Verfügung steht.

„Herr Steinbrück hat sich sehr erfolgreich über lange Zeit für die Belange der gesamten Omnibusbranche eingesetzt. Respekt verdient, dass er die Bedürfnisse und Nöte der Omnibusunternehmer höher geschätzt hat als sein Amt und sich nicht gegen seine Überzeugungen hat verbiegen lassen. Seine Verdienste an der wachsenden Bedeutung des mittelständischen Omnibusgewerbes für die Mobilitätsbedürfnisse der Zukunft bleiben unbestritten!", betont der Vorsitzende der Fachsparte Kraftomnibusverkehr des VDV Rheinland, Uwe Bischoff.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Wegweiser Omnibus

Impulse für einen nachhaltigen, wirtschaftlichen und zukunftsorientierten öffentlichen Verkehr

 

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

bdo sucht erstmals den „Mobilitätsknoten des Jahres“

Der Bundesverband der Deutschen Omnibusunternehmer schreibt einen neuen Wettbewerb für vorbildliche Halte- und Umsteigestellen in Deutschland aus. In vier Kategorien werden Drehscheiben gesucht, die verschiedene öffentliche Verkehrsmittel bestmöglich zum Nutzen der Fahrgäste vernetzen und moderne Mobilität ermöglichen.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Bustourismusbranche in Deutschland verzeichnet zweistellige Milliardenumsätze und starkes Wachstum

Eine neue Studie belegt die große wirtschaftliche Bedeutung des Bustourismus in Deutschland. Löhne, Gehälter und Gewinne summieren sich auf 6,5 Miliarden Euro. Arbeitsplätze in Busunternehmen haben dabei eine Hebelwirkung für weitere Branchen.

 

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

Bus2Bus

Berlin - „Nächster Stop Zukunft“ hieß es für mehr als 1.300 Fachbesucher aus 21 Ländern am 25. und 26. April 2017 zur Premiere der Fachkongressmesse BUS2BUS. Antworten und Anregungen wie das Busunternehmen der Zukunft aussehen könnte, wurden im Future Forum und bdo-Kongress intensiv diskutiert.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Kompromiss Winterreifenpflicht

Kompromiss Winterreifenpflicht beschlossen

Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat in seiner 954. Sitzung einen Kompromiss beschlossen, wonach es keine Pflicht zur Ausrüstung der Vorderachse mit Winterreifen geben wird., falls die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu dem Ergebnis kommt, dass eine Erhöhung der Verkehrssicherheit dadurch nicth erreicht wird.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Fahrgastrekord Bus & Bahn

Neuer Fahrgastrekord bei Bus und Bahn

162 Millionen Fahrgäste im Fernverkehr nachhaltig unterwegs

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

VDV Rheinland e. V.

Neue Homepage des VDV Rheinland e. V.

Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e. V. mit neuem Internetauftritt

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von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

www.amoe.de

Das rollende Känguru: Gütesiegel für Umzüge

Wer beim Umzug auf das rollende Känguru achtet, geht auf Nummer sicher. Zu finden ist es auf dem Zertifikat „anerkannter AMÖ-Fachbetrieb“, das vom Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. im Januar wieder an über 730 Mitgliedsunternehmen verliehen wurde. Die mit dem AMÖ-Zertifikat ausgezeichneten Umzugsspediteure verpflichten sich selbst zu einer umfassend hohen, kontrollierten Qualität ihrer Dienstleistungen. Umziehende vermeiden so das Risiko, auf einen unseriösen Anbieter hereinzufallen. Die Adressen können auf www.umzug.org nach Postleitzahlen selektiert werden. Das Verzeichnis aller Adressen ist kostenfrei beim Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. unter info@amoe.de sowie telefonisch unter 06190-989813 anzufordern.

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von VDV Rheinland e.V. - A. Britz

Borning Guido
Guido Borning, Geschäftsführer

Guido Borning ist neuer Geschäftsführer

Guido Borning ist neuer Geschäftsführer des Verbandes des Verkehrsgewerbes Rheinland e. V. (VDV Rheinland)

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von VDV Rheinland e.V. - Redaktion

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)

BZP-Präsident Müller: „Gute Taxi-Fahrer werden immer gebraucht“

Berlin - Trotz bereits laufender Versuche mit autonomem Fahren sieht die Taxi-Branche weiterhin einen großen Bedarf an Beförderungsleistungen mit Fahrern. „Auch wenn das autonome Fahren sich in einigen Jahren durchsetzt - gute Taxi-Fahrer werden immer gebraucht“, sagte Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands e.V. (BZP) vor Journalisten in Berlin. Beispiele dafür seien Fahrten im Auftrag von Krankenkassen und Senioren oder Kurierfahrten. „Ein selbstfahrendes Auto verstaut eben keinen Rollstuhl im Kofferraum und trägt auch keine Einkaufstüten bis zur Wohnungstür“.

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