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Mitgliederversammlung der Fachsparte Güterkraftverkehr

von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

Mitgliederversammlung der Fachsparte Güterkraftverkehr - Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. informiert über aktuelle gewerbepolitische Themen

 

 

Koblenz – Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung der Fachsparte Güterverkehr präsentierte der VDV Rheinland seinen Mitgliedern und Gästen interessante Fachvorträge zu den aktuellen Themen aus der Verkehrs- und Logistikbranche.

 

Darüber hinaus gewährte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Prof. Dr. Dirk Engelhardt, den knapp 60 teilnehmenden Personen tiefe Einblicke in die gewerbepolitische Verbandsarbeit auf Bundes- und europäischer Ebene.

 

 

Für die angeschlossenen Güterkraftverkehrsunternehmer und Unternehmerinnen ist es von zentraler Bedeutung, mit Kollegen ins Gespräch zu kommen, sich über wichtige Sachverhalte zu informieren und sich dadurch einen Mehrwert zu verschaffen. „Dies sind die wesentlichen Ziele, welche der VDV Rheinland e. V. mit seiner Mitgliederversammlung verfolgt“, so der Tenor des Verbandsvorsitzenden Ralf Bernards im Rahmen der Veranstaltung.

 

Nicht nur die Hauptreferenten, Prof. Dr. Dirk Engelhardt vom BGL und Peter Jakoby vom VDV Rheinland, waren für die Mehrheit der Teilnehmer neu, sondern auch die ausgewählte Lokalität mit der Stadt- und Kongresshalle in Vallendar. 

 

Im Rahmen der 3-stündigen Veranstaltung erfuhren die Gäste die wesentlichen Veränderungen in den Verbandsstrukturen, die Lösungsansätze zur aktuellen Problematik bei der Mauterhebung und die monetären Mehrwerte der Verbandsmitgliedschaft, u.a. in Form einer onlinebasierten Vorteilswelt, welche merkliche Rabattierungen im Einkaufsprozess generiert.

 

 

 

Die Erläuterungen der vielschichtigen Lobbyarbeit, untermauert mit diversen Beispielen und Szenarien aus der Praxis erfuhr ebenso ein ausgeprägtes Gehör wie auch die durch Prof. Engelhardt umfassend gewährten Einblicke in die gewerbepolitische Arbeit des Bundesverbandes.

 

Dabei ging Prof. Engelhardt dezidiert auf die aktuelle politische Diskussion zu den geplanten Änderungen der Markt- und Berufszugangsverordnung, der Lenk- und Ruhezeiten und der Kabotageverordnungen ein. Er stellte heraus, dass die Einbeziehung von Fahrzeugen ab 2,4 t in die EU-Lenk- und Ruhezeitbestimmungen, die kurzfristige Verpflichtung des digitalen Tachografen mit der automatischen Erfassung von Grenzübertritten und die Karenzzeit im Rahmen der Kabotage mit deutlich mehr als 60 Stunden eingeführt werden müssen.

Des Weiteren betonte er, dass die Heimkehrpflicht des Fahrpersonals spätestens nach 4 Wochen absolut zu begrüßen ist und die Ausweitung der Lenkzeit in Ausnahmesituationen auf dem Weg „nach Hause“ um 2 Stunden flexibilisiert werden müsste.

 

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