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Rheinland-Pfälzische und hessische Taxifahrer demonstrierten gemeinsam vor der Staatskanzlei in Wiesbaden

von VDV Rheinland e.V. - A. Sartor

Rheinland-Pfälzische und hessische Taxifahrer demonstrierten vor der Staatskanzlei in Wiesbaden unter dem Motto:

Es ist fünf vor Zwölf – Scheuers Eckpunkte müssen weg. Die Scheuerwehr muss her“!“

„Scheuer legt die Axt ans Taxigewerbe - und an den Verbraucherschutz“

Taxiunternehmer und Taxifahrer aus Hessen und Rheinland-Pfalz haben am 10. April 2019 mit einer Großdemonstration ihrem Ärger über Pläne des Bundesverkehrsministeriums zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes lautstark Luft gemacht. „Herr Scheuer hält offenbar nichts von einem fairen Wettbewerb. Seine Ideen benachteiligen nicht nur das Taxi massiv, er gefährdet auch den Schutz der Verbraucher“, sagte Hans-Peter Kratz, 1. Vorsitzender der Taxivereinigung Frankfurt. Er fügte hinzu: „Allein in Hessen sind 20.000 Jobs im Taxigewerbe bedroht, bundesweit rund 250.000. Aber die Konsequenzen für die Verbraucher sind ebenfalls dramatisch: Wenn Herr Scheuer sich durchsetzt, dann werden sich weniger Menschen ein Taxi werden leisten können. Krankenfahrten zur Dialyse, Behindertentransporte oder Schülerfahrten sind dann bedroht. Taxi und Mietwagen kann und ist weit mehr als ein bequemer Heimweg nach dem Kneipenbummel!“

Der Protest der Taxibranche richtet sich gegen Änderungen am Personenbeförderungsgesetz, wie sie insbesondere von Uber gefordert werden. „Taxis aber auch Mietwagen seien per Gesetz als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge für alle da. Werde dem Gewerbe die Existenz entzogen, stehe die Mobilität für viele auf dem Spiel“, so der Fachspartenleiter des VDV Rheinland e.V. Gerd Gutendorf im Nachgang zum Aktionstag.

Mitglieder des VDV Rheinland unterstützen die Kollegen aus Hessen, so dass rund 1.000 Taxen mit rund 1.200 Teilnehmern teilnahmen.

„Das war nur ein Vorgeschmack. Wir sind viele und wir werden noch lauter“, sagte Kratz.

Aus Sicht des Taxigewerbes war die Kundgebung ein voller Erfolg.

Wir warten jetzt auf die Reaktion aus der Politik und von den Verbraucherverbänden.

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