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Solidarität im Verkehrsgewerbe

von VDV Rheinland e.V. - S. Stubbe

Die Jahrhundertflut im Juli hat katastrophale Folgen, die die Betroffenen noch lange beschäftigen wird. Viele Menschen haben persönliche Verluste erlitten, mussten Schicksalsschläge hinnehmen und standen der Naturkatastrophe machtlos gegenüber. Auch einige Unternehmen unserer Branche sowie deren Mitarbeiter stehen vor den Trümmern ihres Lebenswerkes. Hier sprechen wir allen unser tiefes Mitgefühl aus. Viele Mitgliedsunternehmen der Landesverbände des Verkehrsgewerbes haben tatkräftige und finanzielle Hilfen geleistet und damit ihre Solidarität gezeigt, die den Betroffenen auch wieder Mut gemacht hat. Zudem haben Unternehmen mit Transporten, Personenbeförderungen, Aufräumarbeiten, Dienst- und Entsorgungsleistungen sowie Sachspenden geholfen. Die Mitarbeiter der Betriebe haben teils ohne Entlohnung für die Betroffenen in den verschiedenen Katastrophengebieten gearbeitet und das in ihrer Freizeit im Sommer 2021.

Insbesondere in diesen schwierigen Zeiten bringt diese Unterstützung der eigenen Branche ein kleines Licht in die Dunkelheit.

Der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat einen Spendenaufruf über den Verein „Trucker in Not“ gestartet, dem viele Unternehmen aus ganz Deutschland gefolgt sind. Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. hat über die „Taxistiftung Deutschland“ ebenfalls Spendengelder gesammelt und freigegeben. Mit dieser Hilfe können die betroffenen Betriebe und Mitarbeiter finanziell ein wenig beim Neuanfang unterstützt werden.

Wir als Verband des Verkehrsgewerbes (VDV) Rheinland haben einen Teil der Koordination der Hilfen in den Katastrophengebieten übernommen und möchten den Mitgliedsunternehmen unseren Dank für die Solidarität aussprechen. Gemeinsam wurde viel bewegt und es hat sich gezeigt, dass eine gute und starke Gemeinschaft da ist und in einer solchen Situation keiner alleingelassen wird.

 

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