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Stellungnahme des bdo zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten in Städten

von VDV Rheinland e.V. - A. Fumanti

Karl Hülsmann, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), appelliert an Entscheidungsträger, die wichtige Rolle des öffentlichen Verkehrs mit Bussen anzuerkennen und sie von etwaigen Fahrverboten auszunehmen. Der Bus ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. Das zeigen die Zahlen des Umweltbundesamtes, denen zufolge lediglich 4 Prozent der NOx-Emissionen in Deutschland auf Busse zurückgehen.

 

Berlin, 27. Februar 2018 – Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Karl Hülsmann, hat am 27. Februar zum aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig Stellung bezogen und auf die Bedeutung des Busverkehrs für die Reduzierung von Emissionen verwiesen. bdo-Präsident Hülsmann sagte zum Urteil und der Rolle des Busverkehrs in Deutschland:

 

„Busse tragen als öffentliches Verkehrsmittel entscheidend dazu bei, die Zahl der Pkw – und damit auch die Menge der Abgase – in den Innenstädten zu reduzieren. Lediglich 4 Prozent der Stickoxid-Emissionen sind auf Busse zurückzuführen. Busse sind daher mit Blick auf die Abgasbelastung durch den Verkehrssektor eben gerade nicht Teil des Problems, sondern ausdrücklich Teil der Lösung. Wir appellieren heute an Entscheidungsträger, die wichtige Rolle des öffentlichen Verkehrs mit Bussen anzuerkennen und sie von etwaigen Fahrverboten auszunehmen. Wir brauchen jetzt eine Stärkung des Busverkehrs. Insbesondere ein Ausbau der Angebote für Pendler im weiteren Umfeld von Städten ist wichtig, da mit diesen Berufstätige in die Lage versetzt werden, nicht mehr mit ihrem Privatwagen ins Zentrum fahren zu müssen. Das wäre ein großer Fortschritt für die Stadtluft – und damit auch gut für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.“

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